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Presse September 2013

Eierlikör trifft Schokolade

Text: Die Lausitzer Rundschau schreibt auf ihrer Wirtschaftsseite am 13.09.2013


HORNOW/SENFTENBERG

Die Confiserie "Felicitas" in Hornow und die Eierlikörmanufaktur "ScharfesGelb" aus Senftenberg machen gemeinsame Sache. Die beiden Lausitzer Unternehmen haben zusammen ein neues Produkt entwickelt und jetzt auf den Markt gebracht: exklusive Pralinen mit"scharfer" Füllung.
"Es passt einfach alles so wunderbar zusammen", sagt Goedele Mathyssen. Die Geschäftsführerin der Confiserie "Felicitas" meint damit die Entstehungsgeschichte, Firmenphilosophie und Marktstrategie beider Lausitzer Genussmittel-Manufakturen aus Hornow und Senftenberg, die einander sehr ähnlich sind. Beide Unternehmen produzieren im Manufakturstil Handgemachtes aus der Lausitz, unverwechselbar und identitätsstiftendfür die Region. Nicht nur deshalb passen die edlen Schokoladensorten der Hornower Confiserie eben auch besonders gut zum Eierlikörsortiment des Senftenberger Unternehmens "Scharfes Gelb". Dessen Firmengründer Heiko Tänzer und Danilo Trasper warenvor drei Jahren ausgezogen, um mit einer "Schnapsidee" eine Erfolgsgeschichte zu schreiben. Sie kreierten einen exklusiven Lausitzer Cremelikör auf der Basis eines Eierlikörs, verpassten ihm einen flippigen Namen und ein eigenes Logo . . . und staunten danach selbst über die rasante Entwicklung ihrer Geschäftsidee. Inzwischen beträgt die Jahresproduktion bereits zirka 130 000 Flaschen. Insgesamt neun Geschmacksrichtunge wurden schon entwickelt – von Kokos- über Erdbeere-bis zu Lebkuchen-Flavour reicht die Palette. "Der Schritt zu einer eigenen Eierlikörpraline war da gar nicht mehr so weit. Aber wir wollten nicht irgendeinen Partner – sondern die echten Schokoladenprofis der Lausitz", erklären Heiko Tänzer und Danilo Trasper. In der Confiserie "Felicitas" rannten die beiden Unternehmer aus Senftenberg bei den Chocolatiers Goedele Matthyssen und Peter Bienstmandamit offene Türen ein. "Wir waren sofort von dieser Idee begeistert – wenngleich die Umsetzung doch eine große Herausforderung für uns war", sagt Peter Bienstman. Der Belgier hat mit seiner Ehefrau seit 1992 in Hornow die inzwischen weithin bekannte Confiserie "Felicitas" mit Schauwerkstatt,Café und Werksverkauf aufgebaut. Gut 85 Tonne Schokolade werden dort jährlich mit 49 Mitarbeiternfür die eigenen Produkte verarbeitet. Demnächst ist eine Standorterweiterung geplant. Fast ein ganzes Jahr lang wurde in Hornow nach einer technischen Lösung für das Verfüllen des "Scharfen Gelbs" in eine Schokoladenform gesucht und viel experimentiert. Damit sich die Schokolade und der Likör miteinander "vertragen", musste eine eigene Rezeptur für die Füllung entwickelt werde "Ein Koch aus Paris gab uns letztlich den entscheidenden Hinweis. Aber natürlich bleibt dieser ein Geheimnis", sagt Goedele Matthyssen lächelnd. Gut 20 000 Euro investierte der Betrieb anschließen in neue Technik und spezielle Pralinenformen. Für den "scharfen" Produktionsstart wurden zunächstdrei verschiedene Pralinen- Geschmacksrichtungen entwickelt. Der klassische Eierlikör wird in eine Vollmilch-Schokoladenhülle verpackt, der Kokoslikör in weiße Schokolade und der Schokolikör in Zartbitter. Der zartschmelzende Gaumengenuss ist mit dem Logo vom "Scharfen Gelb" versehen und damit unverwechselbar ein Produkt aus der Lausitz. "Wir planen künftig, extra Sommerpralinen und Winterpralinen herauszubringen", bestätigt Heiko Tänzer. Nach seiner Vision könnte das "scharfe" Schokoladenteilchen sogar zum "Souvenir des Lausitzer Seenlandes" avancieren, hofft der Geschäftsmann. "Es wäre doch toll, wenn Touristen in unserer Region mit so einem regionaltypischen Betthupferl auf dem Kopfkissen überrascht werden."

Quelle: Catrin Würz, 13.09.2013, 02:51 Uhr in Lausitzer Rundschau erschienen.
(https://www.lr-online.de/nachrichten/wirtschaft/Eierlikoer-trifft-Schokolade;art1067,4327844)